Es ist schon einiges passiert

Die ersten Schritte

Im Jahr 1997 gründete David Sonderegger den Snowboardstützpunkt Davos-Prättigau. Das erste Team bestand aus einer „kunterbunten“ Mischung von Schülern der SAMD, der Familie Bühler und weiteren Wettkampfinteressierten Davoser und Prättigauer Alpin-Snowboardern. Die Bandbreite des Athletenalters reichte damals von 13 bis 49 Jahren!

Die Trainingsgrundlagen und -inhalte mussten zu Beginn von David selber erarbeitet werden, denn es gab ja keine Literatur für den Snowboard-Alpin-Bereich. Die Athleten mit ihrem Einsatz waren dabei eine grosse Hilfe.

Teambild 1999
Training mit hohen Stangen
 

Erfolgsgeschichte Teil 1

Weil immer seriös gearbeitet wurde, blieb der Erfolg dann auch nicht aus. Verschiedene Athleten machten von sich reden.
Gabriela Reiser-Bühler war die erste Athletin im Team mit grösseren internationalen und nationalen Erfolgen. Ihre Einstellung war beispielhaft und Sie erfüllte ihre Rolle als Teamleaderin in allen Bereichen.
Milena Meisser, die damalige Weltcupfahrerin qualifizierte sich 2002 für die Olympischen Spiele in Salt Lake City.
Perrine Jung-Bühler gewann in Davos am Bolgen das letzte Weltcuprennen der damaligen ISF.
Fahrer wie Rolf Bodenwinkler, Marcel Christoffel und Cyrill Bühler konnten über einige Jahre schweizerisch schöne Erfolge verbuchen.
Die bisherige Krönung waren die drei Gesamtweltcupsiege (2003-2005), der FIS-Weltmeistertitel 2005 und der Olympiasieg 2006 in Turin von Daniela Meuli.

Gabriela Reiser-Bühler
Milena Meisser an den Olympischen Spielen in Salt Lake City
Weltcupsieg Perrine Jung-Bühler - Podest:Ursula Bruhin, Perine Jung-Bühler, Daniela Meuli
Daniela Meuli an den Olympischen Spielen in Torino
   

Erfolgsgeschichte Teil 2

Nach ihrem Rücktritt vom Spitzensport stieg Daniela Meuli 2006 als Trainerinim Snowboard-Stützpunkt ein. Dadurch konnte Sie der Organisation etwas zurückgeben, die sie seit ihren Anfängen unterstützt hat und ihr stets optimale Trainingsbedingungen geboten hat.
Die Erfolgsgeschichte wurde mit einer neuen Generation von Athleten und einem neuen Namen „Snowboard-Davos“ weitergeführt.

Der neue Teamleader Kaspar Flütsch konnte nebst einigen wichtigen Erfolgen im Winter 2011 seinen ersten Weltcuppodestplatz feiern und belegte zudem an der WM den sensationellen 4. Rang. Dank der Walliserin Patrizia Kummer konnte Snowboard-Davos im Winter 2010/2011 einen weiteren Weltcupsieg feiern! Auch an der Junioren-WM 2011 hatte das Team von Snowboard-Davos viel zu feiern. Stefanie Müller holte sich im Parallel-Riesenslalom den Vizeweltmeistertitel. Ladina Jenny erreichte den sehr guten 5. Rang, Silvan Fleppden 10. Rang und Carina Schmidiger komplettierte die tolle Teamleistung mit einem 15. und 16. Rang.
Die beiden Bronzemedaillen an der Europäischen Jugendolympiade von Silvan Flepp und Ladina Jenny, der 2. Rang im Gesamteuropacup von Stefanie Müller, der Vizeschweizermeistertitel von David van Wijnkoop und weitere Juniorenschweizermeistertitel gehören zu den weiteren Highlights der letzten paar Jahre.

Patrizia Kummer auf dem Podest in Limone Piemonte (ITA)
Kaspar Flütsch in Action in Telluride (USA)
Teambild Jahrgang?
Stefanie Müller Junioren-WM 2011 (Valmalenco)
Silvan Flepp in Action
Ladina Jenny an den Schweizer Meisterschaften in Sils

Teamgeist

Der gute Teamgeist ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der letzten Jahre! Man kann fast schon von einer kleinen „Snowboard-Familie“ sprechen. Jeder hilft mit, sei es beim Kochen, Abwaschen, Material laden oder bei der Kraftraumrenovation. Bei langen Reisen im Bus ist dank guter Musik, verschiedener Gesangseinlagen und Rätselspass immer für gute Stimmung gesorgt!

Nun bleibt zu hoffen, dass dieser gute Teamgeist auch weiterhin bestehen bleibt und die Erfolgsgeschichte von Snowboard-Davos in Teil 3 ebenso erfolgreich weitergeführt werden kann.

Busfeeling Pur
Teambild 2011
Kraftraumrenovation
Kraftraumrenovation